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Strukturierte Übergabe von Belegen, Rechnungen und Zahlungsdaten an den Steuerberater

DATEV, Buchhaltung & Steuerberater

Buchhaltungsdaten für die Steuerberatung vorbereiten

So bereitest du Rechnungen, Belege, Zahlungen und offene Fragen vollständig für deine Steuerberatung vor. Übergabeweg und Exportformat stimmst du mit deiner Kanzlei ab.

Foto von Mateusz Dach

Für die Zusammenarbeit mit einer Steuerberatung zählt vor allem die Qualität der vorbereiteten Daten. Rechnungen, Belege, Zahlungen, Gutschriften und offene Fragen sollten vollständig und nachvollziehbar sein. Welcher Übergabeweg und welches Format benötigt werden, legst du gemeinsam mit deiner Kanzlei fest.

Ein Export allein löst keine unvollständige Buchhaltung. Fehlen Belege oder sind Zahlungen nicht zugeordnet, entsteht Nacharbeit unabhängig vom Dateiformat. Sinnvoll ist ein fester Monatsablauf: Rechnungen prüfen, Eingangsbelege sammeln, Zahlungen abgleichen, offene Punkte kennzeichnen und anschließend die Übergabe vorbereiten. Eine direkte DATEV-Integration oder ein bestimmtes DATEV-Exportformat wird hier nicht zugesagt.

DATEV Plakat am Bahnhof

Was eine gute Übergabe an die Steuerberatung ausmacht

DATEV & Steuerberater bedeutet in der Praxis: Deine laufenden Geschäftsdaten werden so vorbereitet, dass deine Steuerberatungskanzlei damit weiterarbeiten kann. Dazu gehören nicht nur Rechnungen, sondern auch Belege, Zahlungsdaten, Steuersätze, offene Posten, Gutschriften, Stornos und Rückfragen. Wichtig ist nicht nur das Exportformat, sondern die fachliche Qualität der Daten. Wenn Betrag, Datum, Beleg, Zahlung und Geschäftsvorfall zusammenpassen, kann die Kanzlei deutlich effizienter prüfen und buchen.

  • Ausgangsrechnungen mit Rechnungsnummer, Datum, Kunde, Netto, Umsatzsteuer und Brutto erfassen
  • Eingangsrechnungen, Quittungen und Kassenbelege vollständig ablegen
  • Zahlungen den passenden Rechnungen und Belegen zuordnen
  • Gutschriften, Stornos und Teilzahlungen nachvollziehbar kennzeichnen
  • Offene Fragen an die Kanzlei zentral sammeln
  • Exportformat und Übergabeweg vorher mit dem Steuerberater abstimmen
structured data table dashboard

Welche Daten braucht dein Steuerberater wirklich?

Deine Kanzlei braucht keine schöne Ordnerstruktur, sondern vollständige und prüfbare Geschäftsvorfälle. Ein Geschäftsvorfall ist zum Beispiel eine Rechnung, ein Zahlungseingang, ein Kassenbeleg, eine Ausgabe oder eine Gutschrift. Für die Buchhaltung müssen diese Informationen nachvollziehbar zusammengehören. Besonders wichtig sind vollständige Belege, korrekte Beträge, richtige Steuersätze und ein klarer Zahlungsstatus.

  • Ausgangsrechnungen und Gutschriften
  • Eingangsrechnungen, Quittungen, Bewirtungsbelege und Kassenbelege
  • Bankumsätze und Zahlungsstatus
  • Kunden-, Lieferanten- und Leistungsdaten
  • Informationen zu Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung oder Reverse-Charge, falls relevant
  • Notizen zu unklaren Belegen, privaten Anteilen oder gemischten Ausgaben
  • Behördenbriefe und Fristen, die für Steuer oder Buchhaltung wichtig sind

Prüfplan vor der Übergabe

Ein Export ist nur so gut wie seine Ausgangsdaten. Prüfe deshalb zuerst die fachliche Vollständigkeit und kläre danach mit deiner Kanzlei den technischen Übergabeweg. Viele Rückfragen entstehen durch fehlende Belege, doppelte Rechnungen, falsche Umsatzsteuerbeträge oder nicht zugeordnete Zahlungen.

  • Sind alle Ausgangsrechnungen im Übergabezeitraum vollständig vorhanden?
  • Sind Rechnungsnummern fortlaufend und nachvollziehbar?
  • Sind alle Eingangsbelege hochgeladen und lesbar?
  • Stimmen Netto, Umsatzsteuer und Brutto?
  • Sind Zahlungen den richtigen Rechnungen zugeordnet?
  • Sind offene Posten, Mahnungen und Teilzahlungen erkennbar?
  • Sind Stornos und Gutschriften sauber dokumentiert?
  • Ist der Zeitraum eindeutig: Monat, Quartal oder Jahr?
Beth Stevenson

So unterstützt Motorica die Vorbereitung

Motorica ersetzt keine Steuerberatung und nimmt keine steuerliche Bewertung vor. Die Anwendung unterstützt bei der Organisation von Rechnungen, Belegen, Zahlungen, Aufgaben und Dokumentation. MIRA kann Dokumentinhalte verständlicher zusammenfassen. Ob und wie Daten anschließend an DATEV oder ein anderes Kanzleisystem übergeben werden, muss mit der Steuerberatung und anhand des aktuell verfügbaren Produktstands geklärt werden.

  • Rechnungen und Angebote strukturiert erstellen
  • Belege, Quittungen und Eingangsrechnungen zentral speichern
  • Zahlungseingänge und offene Posten schneller erkennen
  • Fehlende Angaben und offene Aufgaben sichtbar machen
  • Behördenbriefe und Fristen besser nachhalten
  • MIRA erklärt Steuer- und Behördenbegriffe in der gewählten Sprache
  • Übergaben an Steuerberater nachvollziehbar vorbereiten

FAQ

Häufige Fragen zu DATEV, Export und Steuerberater

Brauche ich als Selbstständiger ein eigenes DATEV-Konto?

Nicht immer. Viele Selbstständige arbeiten über ihre Steuerberatungskanzlei mit DATEV oder liefern Daten und Belege auf dem vereinbarten Weg. Kläre mit deiner Kanzlei, ob sie DATEV Unternehmen online, einen DATEV-Export, einen Belegupload oder einen anderen Übergabeprozess nutzt.

Was ist bei einem DATEV-Export zu beachten?

Gemeint ist meist eine strukturierte Übergabe von Buchungsdaten, Belegen oder Zahlungsinformationen an die Steuerberatung. Format, Zeitraum und Datenumfang müssen zur Arbeitsweise deiner Kanzlei passen. Eine direkte DATEV-Integration oder ein bestimmtes Exportformat von Motorica wird auf dieser Seite nicht zugesagt.

Welche Unterlagen sollte ich monatlich vorbereiten?

Bereite Ausgangsrechnungen, Eingangsrechnungen, Quittungen, Kassenbelege, Bankumsätze, offene Posten, Gutschriften, Stornos und Rückfragen zu unklaren Geschäftsvorfällen vor. Je regelmäßiger du diese Daten prüfst, desto weniger Nacharbeit entsteht am Monats- oder Jahresende.

Ersetzt Motorica meinen Steuerberater?

Nein. Motorica organisiert dein digitales Büro und unterstützt dich bei Vorbereitung, Ablage, Zahlungsabgleich, Dokumentation und Verständlichkeit. Steuerliche Bewertung, Beratung und Freigabe gehören weiterhin zu deiner Steuerberatung.